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Seitensprung beichten

In vielen Ehen und Beziehungen passiert es, obgleich man sich selber niemals vorstellen konnte, dass es geschehen würde: Man ist fremdgegangen. Manchmal war es im Urlaub oder auch, weil man Wut auf den Partner hatte. Viele Menschen gehen fremd, weil sie selber sich beweisen möchten, dass sie auf andere noch einen Reiz ausüben, attraktiv sind. Wieder andere empfinden ihre Ehe oder ihre Beziehung als reizlos oder langweilig. Doch egal, welche Gründe einen in die Arme eines anderen getrieben haben: Man ist fremdgegangen und muss die Verantwortung dafür tragen. Daher sollte man, wenn man seinem Partner gestehen möchte, dass man ihn betrogen hat, niemals irgendwelche Ausreden oder Gründe wie „Aber derjenigen hat mich verführt, ich konnte nichts dazu!„, anzuführen. Das nämlich verletzt den Partner meistens noch mehr. Wer also fremdgegangen ist und das Gefühl hat, dies dem Partner beichten zu wollen, tut gut daran, die Verantwortung dafür zu übernehmen. Das bedeutet nicht, dass man den anderen nicht über die Gründe für das Fremdgehen informiert. Doch sollte dies frei von Anschuldigungen sei. Auch sollte man nicht versuchen, sich durch Blumen oder teure Geschenke für das Fremdgehen entschuldigen zu wollen. Das nämlich hinterlässt beim Partner oft nur das Gefühl, als wolle man sich von seiner Schuld freikaufen, Besser ist es, ehrlich seine Reue zu zeigen. Auch übertriebene Versprechungen wie „Es wird nie wieder vorkommen!„, sollten unterbleiben.
Hat man klar und deutlich gesagt, was passiert ist und die Verantwortung dafür übernommen, kann man natürlich gemeinsam nach dem Ursachen suchen und schauen, was man gemeinsam dafür tun kann, dass so etwas kein zweites Mal passiert.

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Bei einem Seitensprung ist man sich selbst der Nächste. Punkt. Das ist so und das sollte man auch nie vergessen. Denn weder der Sexpartner noch der beste Freund können einem nach dem erotischen Einmalabenteuer helfen. Daher sollte man beim Seitensprung immer sich selbst an erster Stelle sehen und niemanden vertrauen. Auch wenn das hart ist und vielleicht ungewohnt klingt. Denn schließlich ist der Wert einer guten Freundschaft unbezahlbar und immerhin tauscht man mit einem Seitensprungpartner das intimste aus. Aber- das ist nicht entscheidend. Zumindest nicht wenn es um einen Seitensprung geht. Denn hier gelten andere Regeln und man darf hier durchaus einmal egoistisch sein. So sollte man dem Seitensprungpartner nicht gedankenlos vertrauen, denn in den meisten Fällen weiß man nur wenig über diesen. Es empfiehlt sich daher, körperliche Lust und wahre Identität entscheidend zu trennen und einen Menschen der einen einerseits so nahe kommt, auf der anderen Seite entschlossen auf Abstand zu halten. Eine wichtige Rolle spielt dabei neben dem Verzicht auf persönliche Lebensdetails auch das Kondom. Denn bei einem Seitensprung muss dieses immer dabei sein und darf nie, auch im größten Leidenschaftsfieber vergessen werden. Ansonsten drohen neben einer Schwangerschaft auch zahlreiche Erkrankungen und bei weitem ist es kein schöner Gedanke, den eigenen Partner durch eine Ansteckung mitzuteilen, dass man fremdgegangen ist. Außerdem lassen sich so von Beginn an klare Grenzen ziehen und man kann einer Erpressung ebenso vorbeugen wie auch anderweitigen oftmals finanziell geprägten Verpflichtungen. Diesen kann man übrigens auch insofern vorbeugen, als das man nach einem Seitensprung einfach mal die “Klappe” hält und sich im stillen an den erlebten Ereignissen erfreut. So ist es nämlich keine gute Idee diese mit dem besten Freund zu teilen, denn im wahren Leben gibt es nur wenig ehrliche Freude. Sondern vielmehr regieren Neid und Missgunst, welche beispielsweise gerade mit ein wenig Alkohol in spe auf der nächsten Party offen zu Tage treten können. Ein Ereignis auf das jeder verzichten kann, denn wer will schon das der eigene Partner von Fremden erfährt, dass man fremd gegangen ist.